Die ORGELwochen sind ein fester Bestandteil des Kultursommers und haben sich weit
über Rheinland-Pfalz hinaus einen hervorragenden Ruf erworben. Seit
über 30 Jahren wird durch und mit ihnen die Vielfältigkeit der Orgellandschaft
in Rheinland-Pfalz sichtbar: Denn ob große oder kleine, alte oder neue,
bekannte oder bislang (beinahe) unentdeckte Orgeln, sie alle erklingen
auf den Konzerten von August bis Oktober.
In diesem Jahr unternehmen die ORGELwochen eine
Zeitreise in „Die Goldenen Zwanziger Jahre“. Dafür hat
das Planungsteam Organistinnen und Organisten von
Weltrang eingeladen, die diese faszinierende Epoche
musikalisch zum Leben erwecken.
Ob Dom oder Dorfkirche, ohne die Mitarbeit der Kirchengemeinden vor Ort
ist eine solche Konzertreihe nicht denkbar. Deswegen gilt ein besonderer Dank
allen an den Konzerten und deren Vorbereitung beteiligten Personen für ihre Unterstützung.
Die zusätzlichen Kinder-Konzerte sind mit diesem Symbol gekennzeichnet.
Weitere Termine folgen im August 2026.
16.8.
Sonntag
20.00 Uhr
Ludwigshafen | Ev. Lukaskirche
Matthias Haarmann
(Köln)
Buster Keaton -
Orgelklänge zu einer wilden Eisenbahnfahrt
| Ott 1969/70, III/Ped/39 | |
| Kurfürstenstraße 46 67061 Ludwigshafen |
|
|
Bezirkskantor Tobias Martin Tel.: 06234-9291847 tobias.martin@evkirchepfalz.de |
Buster Keatons bekanntester und erfolgreichster
Film „Der General“ von 1926, ist
mit dessen waghalsigsten Stunts gekrönt
und handelt von einer Geschichte, in der ein
Südstaaten-Lokomotivführer Spione aus den
Nordstaaten jagt, die seine Lokomotive und
seine Freundin Annabelle entführt haben.
Das mitreißende Spektakel wird von improvisierten
Orgelklängen, Tongirlanden und
dramatischen Klangkaskaden begleitet - mit
Matthias Haarmann, einem viel beachteten
Kölner Kirchenmusiker, an der Ott-Orgel.
21.8.
Freitag
20.00 Uhr
Langenfeld | Kath. Wallfahrtskirche St. Quirinus
Stefan Schmidt
(Würzburg)
Die Passion der Jungfrau von
Orléans -
Historienfilm mit
Orgelimprovisation
| Fasen 2021, III/Ped/46 | |
| Kirchstraße 56729 Langenfeld |
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Johannes Geffert Tel.: 02655-3426 johannesgeffert@hotmail.com |
Der besonders durch seine Improvisationskunst
bekannte und gefeierte Würzburger Domorganist
und Düsseldorfer Professor Stefan Schmidt
musiziert aus dem Stehgreif zu dem packenden
und tief berührenden, ausdrucksstarken
Stummfilm über Jeanne d´Arc aus dem Jahr
1927, einem Schwarz-Weiß-Film.
Dazu steht
ihm das große, symphonische, neue Instrument
des in der Eifel ansässigen Orgelbauers
Hubert Fasen zur Verfügung, das in diesem Jahr
ein kleines - sein fünfjähriges - Jubiläum feiert.
22.8.
Samstag
15.00 Uhr
Maria Laach | Abteikirche
Studierende
(Musikhochschule Mainz)
Kinderkonzert
| Stahlhuth 1910 / Mühleisen 2023, IV/Ped/74 Klais 1998 / Mühleisen 2023, II/Ped/24 |
|
| Maria Laach 1 56653 Maria Laach |
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|
Abteiorganist Gereon Krahforst Tel.: 02652-59433 gereon.krahforst@gmail.com |
Immer wieder ist es den Orgelfestwochen ein Anliegen, das
Instrument „Orgel“ auch bei den Jüngsten bekannt zu machen
und den Orgelfreund von morgen für die technischen und
musikalischen Besonderheiten der Orgel zu begeistern. Durch
den großen Erfolg der Kinderkonzerte in den letzten Jahren
bestärkt, versucht der Kultursommer in diesem Jahr diesen
Weg weiter zu gehen.
Es finden regelmäßig Kooperationen zwischen der Musikhochschule
Mainz und den Orgelwochen des „Kultursommers“
in Form eines Kurses für Kirchenmusikstudentinnen und
-studenten mit Annegret Schönbeck aus Stade statt, die seit
dem Jahr 2015 für die kirchenmusikalische Nachwuchsförderung
im Kirchenkreis Stade zuständig ist. Dabei werden mit
den Studierenden Möglichkeiten erarbeitet, wie Kindern und
Jugendlichen das Instrument „Orgel“ nähergebracht werden
kann. Die Ergebnisse dieses Kurses wandten die Studierenden
dann in Orgelkonzerten und -vorführungen für Kinder
in Mainz und an einigen Konzertorten der „Orgelwochen“
regelmäßig an und vertiefen sie.
28.8.
Freitag
20.30 Uhr
Kirchheimbolanden | Prot. Pauluskirche
Lucas Pohle
(Bayreuth)
Stummfilm und Orgel -
Metropolis
| Stumm 1745, III/P/45, Erweiterungen in den 1930er und 1960er-Jahren |
|
| Langstraße 28 67292 Kirchheimbolanden |
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|
Tel.: 06352- 5539 |
Der Stummfilm Metropolis wurde 1927 in
Deutschland veröffentlicht und von Fritz Lang
inszeniert. Das Drehbuch schrieb er zusammen
mit Thea von Harbou. Der Film gehört zur
Epoche des „German Expressionism“ und gilt
als einer der bedeutendsten Stummfilme der
Filmgeschichte. Die Handlung spielt in einer
futuristischen Großstadt, in der die Gesellschaft
stark geteilt ist: Während die wohlhabende
Oberschicht über der Erde lebt, arbeiten die
Arbeiter unter der Erde an riesigen Maschinen.
Der Sohn des Stadt-Herrschers entdeckt das
harte Leben der Arbeiter und versucht schließlich,
zwischen beiden Seiten zu vermitteln.
Metropolis war für seine Zeit technisch sehr
aufwendig und beeindruckte besonders durch
seine futuristischen Kulissen und Spezialeffekte.
Berühmt wurde auch die Figur des Roboters
„Maschinenmensch“.
An der historischen Stumm-Orgel begleitet
Lucas Pohle mit spannenden Improvisationen
diesen Monumentalfilm aus den goldenen
20er-Jahren.
30.8.
Sonntag
17.00 Uhr
Bodenheim | Kath. Kirche St. Alban
Michael Hoppe
(Aachen))
Körfer im neuen Glanz
| Michael Körfer 1930 II/P/30 Restaurierung Rainer Müller (Merxheim) 2026 |
|
| Kirchbergstraße 18 55294 Bodenheim |
|
|
Tel.: 06135-2877 |
Die historische Orgel in der Kirche St. Alban in
Bodenheim ist das größte erhaltene Werk des
bedeutenden mittelrheinischen Orgelbauers
Michael Körfer (1868-1950). Das 1930 vollendete
Instrument wurde 2026 von der Werkstatt
Rainer Müller (Merxheim) nach denkmalpflegerischen
Gesichtspunkten restauriert.
Der Aachener Domorganist Michael Hoppe
spielt passend zum Klangcharakter der Orgel
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy,
Charles-Marie Widor, Gabriel Pierné und Louis
Vierne. Zu Beginn erklingt die Suite Nr. 2 in
h-Moll BWV 1067 von Johann Sebastian Bach
in einer Bearbeitung von Wolfgang Rübsam.
30.8.
Sonntag
17.00 Uhr
Emmelshausen | Kath. Kirche St. Hildegard
Hans Uwe Hielscher
(Wiesbaden)
Die Zwanziger in Europa
| Vleugels 2007/2023, III/34 | |
| Kirchstraße 2-4 56281 Emmelshausen |
|
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Tel.: 06747-1559 pfarramt.emmelshausen@bistum-trier.de |
Hans Uwe Hielscher ist seit 1979 Organist der
Wiesbadener Marktkirche. Er spielte weltweit
über 3700 Orgelkonzerte in nahezu allen
europäischen Ländern sowie bei bisher 70
Tournéen in den USA, in Kanada, Australien,
Neuseeland, Südafrika, Japan, Hongkong,
Singapore und Bangkok. 1985 erfolgte durch
den französischen Kultusminister in Paris die
Ernennung zum „Chevalier de l’Ordre des Arts
et des Lettres“ für seine weltweiten Verdienste
um die französische Orgelmusik.
In Emmelshausen
spielt er ein Programm, das besonders
die europäische Orgelmusik der Romantik und
der 20er Jahre in den Blick nimmt.
5.9.
Samstag
19.30 Uhr
Urmitz | Kath. Pfarrkirche St. Georg
Dr. Lilo Kunkel
(Würzburg)
„Autumn serenade“-
Jazz-Orgelabend
Swing und Latin Evergreens
zum Herbstbeginn
| Mayer 1996, III/Ped/29 | |
| Rheinstraße 11 56220 Urmitz |
|
|
Bernd Günther Tel.: 02630-2139 b.guenther1962@gmail.com |
Unter diesem Motto interpretiert Dr. Lilo Kunkel,
Dozentin an der Würzburger Musikhochschule
sowie eine der führenden Jazz-Organistinnen
und -Komponistinnen Deutschlands,
beliebte, zum Teil auch sakrale Klassiker vor
allem der „goldenen 20er-Jahre“, die sie selbst
für Orgel arrangiert hat. Von Kunkel sind zudem
zahlreiche Sammlungen von Choralvorspielen
im Jazz-Stil veröffentlicht worden.
Die 1996 von Hugo Mayer in ein kostbares,
historisches Gehäuse eingebaute, klangschöne
Orgel ist zum ersten Mal Teil der rheinlandpfälzischen
Orgelwochen.
6.9.
Sonntag
17.00 Uhr
Bad Neuenahr | Kath. Rosenkranzkirche
Andreas Liebig
(Basel/CH)
Nach der Flut:
Neue Perspektiven
- Neuer Klang
| Klais 1940 III/P/39 | |
| Telegrafenstraße 4 53474 Bad Neuenahr |
|
|
Tel.: 02641-34737 info@pfarrei-bnaw.de www.pfarrei-bnaw.de |
Buster Keatons bekanntester und erfolgreichster
Bei der verheerenden Flut im Ahrtal im Juli
2021 war auch die Rosenkranzkirche überflutet
und konnte - gemeinsam mit der umfassend
restaurierten Klais-Orgel - erst am 12. April
2026 wieder eingeweiht werden. Gleichzeitig
feiert die Kirche in diesem Jahr ihr 125-jähriges
Weihejubiläum. In diesem Jubiläumsjahr gastiert
im Rahmen der Orgelwochen der Baseler
Münsterorganist Andreas Liebig.
Der Träger erster Preise bei den internationalen
Orgelwettbewerben in Dublin und
Odense spielt ein Programm mit Musik aus der
Erbauungszeit von Kirche und Orgel und Werke
von J.S. Bach.
13.9.
Sonntag
17.00 Uhr
Wittlich | Kath. Kirche St. Markus
Hans-Jürgen Kaiser
(Mainz)
Die Zwanziger
und ihre Wegbereiter
| Schreiber/Breidenfeld/Klais/
Sandtner/Fasen 1769/1848/1958/2001/2025 III/P/42 |
|
| Karrstraße 54516 Wittlich |
|
|
Tel.: 06571-6368 buero@pfarrei-wittlich.de www.pfarrei-wittlich.de |
Die bewegte Geschichte der Wittlicher Orgel
beginnt 1769, als die Orgelbauer Peter und
Nikel Schreiber eine neue Orgel fertig stellen
konnten. Einen einschneidenden Umbau erfuhr
die Orgel im Jahre 1848 dann durch Heinrich
Wilhelm Breidenfeld. Ein großer Umbau fand
1958 statt, ausgeführt durch den Bonner
Orgelbauer Johannes Klais. 2025 wurde die
Orgel von Hubert Fasen grundlegend saniert
und erweitert.
Hans-Jürgen Kaiser war bis zum Jahr 2024
Domorganist in Fulda und unterrichtet als
Professor für Orgelimprovisation an der Musikhochschule
Mainz. In Wittlich spielt er Werke
aus den ersten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts
und von Wegbereitern dieser Zeit.
13.9.
Sonntag
18.00 Uhr
Alzey | Ev. Nikolaikirche
Junge Talente
am Tag des offenen Denkmals
in der Nikolaikirche
Alzey
| Rudolf von Beckerath 1976 III/Ped./41 |
|
| Obermarkt 19 55232 Alzey |
|
|
Tel.: 06731-55439 |
Junge Organistinnen und Organisten aus Rheinland-Pfalz, die
sich noch in der Ausbildung befinden, werden
unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“
ihr Können an der großen Orgel der Alzeyer
Nikolaikirche präsentieren.
Sie wurde 1976 von der Orgelbauwerkstatt
von Rudolf von Beckerath (Hamburg) erbaut.
Das Instrument stand ursprünglich im Kloster
Knechtsteden/Dormagen und wurde 1997 in
der Alzeyer Nikolaikirche aufgestellt.
19.9.
Samstag
19.30 Uhr
Erlenbach bei Kandel | Prot. St. Martinskirche
Andreas Karthäuser
(Wiesbaden)
Ruth Michler
Chanson (émotions vocales)
Die Goldenen 20er -
Orgel, Harmonium,
Chanson
| Eberhard Friedrich Walcker 1864 II/P/17 | |
| Hauptstr. 33 76870 Kandel |
|
|
Tel.: 07275-1470 weitere Info |
Ein doppelter Crossover – zwischen Orgel und
Kunstharmonium auf der einen Seite und
zwischen Klassik und Chanson auf der anderen
Seite – das ist der weitgespannte Rahmen für
ein emotionales Erlebnis farbiger Klangwelten
der zwanziger Jahre. Im Zentrum des klassischen
Teils stehen charaktervolle Kompositionen
von Sigfrid Karg-Elert, abgerundet durch
Chansons aus den Zwanzigern des letzten und
des aktuellen Jahrhunderts. Und natürlich dürfen
bei der geografischen Lage des Veranstaltungsorts
musikalische Bezüge nach Frankreich
nicht fehlen.
Ein echter Geheimtipp ist die für ihre Klangschönheit
bekannte Eberhardt-Friedrich-Walcker
Orgel (1864) der Prot. Kirche in Erlenbach
bei Kandel. Außerdem erklingt ein Kunstharmonium
mit Celesta (1905) des renommierten
Harmoniumbauers Mustel, Paris.
Kleine Gaumenfreuden im Stil der 1920er Jahre
bilden den passenden Rahmen im benachbarten
Bürgerhaus vor und nach dem Konzert
sowie in der Pause.
20.9.
Sonntag
17.00 Uhr
Gackenbach | Kath. Kirche St. Bartholomäus
Lutz Brenner
(Mainz)
Klaus Mertens
(Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bariton)
Auf dem Weg
in die Zwanziger
| Nelson/Krahwinkel
1904/2009 (IV/P/43), Göckel 1999 (II/ P/22)/td> | |
| Alte Hohl 2 56412 Gackenbach |
|
|
Tel.: 06439-900040 konzerte@orgel-gackenbach www.orgel-gackenbach.de |
Im Jahr 2009 wurde die moderne, im
französischen Stil disponierte Göckel-Orgel
in St. Batholomäus um eine über 100 Jahre
alte englische Nelson-Orgel ergänzt. Die so
entstandene Orgelanlage erlaubt besondere
und einzigartige Klangkompositionen.
Auf dem Programm des Konzertes stehen
bekannte und unbekannte Kompositionen für
Bariton und Orgel – vor allem aus dem 19. und
20. Jahrhundert.
Mit Klaus Mertens gastiert in diesem Jahr einer
der international gefragtesten Bassisten zum
zweiten Mail bei den Orgelwochen. Der Mainzer
Diözesankirchenmusikdirektor Lutz Brenner
begleitet ihn dabei und ergänzt das Programm
mit Orgelwerken aus den Zwanzigern.
27.9.
Sonntag
19.30 Uhr
Neunkirchen/Westerwald | Ev. Johanneskirche
Michael Saum
(Heilbronn)
Goldene 20er in Europa -
Volles Werk!
| Döring-Gotthard im historischen Gehäuse 2012, II/Ped/16 | |
| Kirchgasse 11 56479 Neunkirchen/ WW |
|
|
Bernhard Nothdurft Tel.: 0157-53671582 bernhard.nothdurft@t-online.de |
Michael Saum, seines Zeichens Kantor des
Deutschordenmünsters in Heilbronn, interpretiert
sorgfältig ausgewählte, oft kammermusikalische
Werke von Vierne, Lemare, Bossi,
Karg-Elert sowie aus dem Jazz-Bereich von
Johannes Matthias Michel.
Das kleine, klangschöne
Instrument hat eine lange Geschichte,
die bis ins Jahr 1740 zurückgeht, in dem das
Ur-Instrument, damals einmanualig, von
Johann Christian Köhler erbaut wurde.
Im 19. Jahrhundert wurde die Orgel von
Raßmann, im 20. von Hardt verändert, bis sie
2012 die jetzt bestehende Form und Disposition
erhielt.
4.10.
Sonntag
16.00 Uhr
Wissen/Sieg | Kath. Kirche Kreuzerhöhung
Gereon Krahforst
(Maria Laach)
„The Golden Twenties“
und Edwin Lemare -
Neue Königin an der Sieg
| Weimbs 2026, III/Ped/60 in historischem Gehäuse | |
| Kirchplatz 22 57537 Wissen |
|
|
Andreas Auel Tel.: 0175-96733351 andreas.auel@freenet.de |
Buster Keatons bekanntester und erfolgreichster
Die bisherige Wissener Orgel wurde bei einem
Brand 2023 irreparabel zerstört. Nach drei
Jahren konnte das Instrument endlich durch
ein neues der renommierten Eifeler Firma
Weimbs ersetzt werden.
Gereon Krahforst interpretiert
im Einweihungskonzert charmante,
spätromantische und impressionistische Werke
vornehmlich der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts
von Vierne, Rachmaninoff, MacFarlane,
Tournemire, Lemare sowie aus dem Bereich des
Jazz (Garland u.a.).
25.10.
Sonntag
16.30 Uhr
Bad Ems | Kath. Pfarrkirche St. Martin
Vincent Dubois
(Paris/F)
„Années folles“ -
Die Zwanziger in Frankreich
| Sandtner 1995 (III/P/42) | |
| Viktoriaallee 56130 Bad Ems |
|
|
Tel.: 02603-93 69 20 pfarrei@stmartin-stdamian.de www.st-martins-chor.de |
In Frankreich heißen die 20er Jahre des 20.
Jahrhunderts „Années folles – die verrückten
Jahre“. Dies spiegelt sich auch in der Musik dieser
Zeit wider, einer Zeit, die gerade in Frankreich
ganz besondere Werke hat entstehen
lassen. Die 20er Jahre waren daher – gerade
in der pulsierenden Metropole Paris – eine Zeit
des Aufbruchs und musikalisch neuer klanglicher
Raffinessen.
Mit Vincent Dubois gastiert
in diesem Jahr einer der weltweit gefragtesten
Organisten erstmalig bei den Orgelwochen.
2016 wurde er in der Nachfolge von Jean-Pierre
Leguay zu einem der vier Titularorganisten der
Kathedrale Notre-Dame de Paris ernannt.
Seit 2011 ist er Direktor des Conservatoire à
rayonnement régional in Strassburg und unterrichtet
als Professor für Orgel und Improvisation
an der Hochschule für Musik Saar.
Auf der
symphonisch konzipierten Sandtner-Orgel in
Bad Ems spielt er u.a. Werke von Louis Vierne,
Marcel Dupré und Maurice Duruflé.
Hier können Sie das Programmheft 2026 als PDF herunterladen oder Online durchblättern.
INTERNATIONALE
ORGELKONZERTE BAD EMS
www.st-martins-chor.de
ORGELKONZERTE
IN DER ABTEIKIRCHE BENDORF-SAYN
www.abtei-sayn.de/pfarrei/
kirchenmusik-und-konzerte/
DOMMUSIK SPEYER
www.dommusik-speyer.de
NIEDEREHER KONZERTREIHE
www.orgel-niederehe.eu
MARIENSTATTER ORGELTRIDUUM
www.abtei-marienstatt.de/musikkreis
KONZERTE IM WORMSER DOM
www.wormser-dom.de
GACKENBACHER ORGELKONZERTE
www.orgel-gackenbach.de
LAACHER ORGELKONZERTE
www.laacher-orgelkonzerte.de
ORGELKONZERTE
IN DER ABTEIKIRCHE HIMMEROD
www.abteiorgel.de
ST. KATHARINEN, OPPENHEIM
www.orgel-sankt-katharinen.de
TRIERER ORGELPUNKT
www.trierer-orgelpunkt.de
HOHER DOM ZU MAINZ
www.bistummainz.de/musik
KONZERTE IM KATHOLISCHEN
DEKANAT LUDWIGSHAFEN
www.kath-dekanat-lu.de/kirchenmusik/
ORGEL ART MUSEUM WINDESHEIM
www.orgel-art-museum.de
STUMM-ORGEL-VEREIN
RHAUNEN-SULZBACH E.V.
www.stumm-orgelverein.de
ORGELKONZERTE NEUSTADT STIFTSKIRCHE
www.neustadter-orgelsommer.de
Die Orgelmusik spielt im Programm des Kultursommers von Anfang an, seit 1992, eine große Rolle.
Rheinland-Pfalz ist ein Orgelland mit vielen herausragenden Instrumenten, auf denen Interpreten von nah und fern gerne konzertieren. Fachleute für die Instrumente des Landes und Kenner der internationalen Szene bilden die künstlerische Planungsgruppe, die die Reihe gemeinsam mit der Projektleitung des Kultursommers konzipiert und in Kooperation mit den Verantwortlichen vor Ort durchführt.
Zu Beginn fand die Reihe „Internationale Orgelfestwochen“ hauptsächlich im September statt. Über die Jahre haben viele Kirchengemeinden entdeckt, welche „Königinnen der Instrumente“ bei ihnen verborgen waren, Konzerte im Juni kamen hinzu und „Schwerpunktregionen“ legten einen jährlich wechselnden Fokus auf die Orgellandschaft Rheinland-Pfalz. Nicht zuletzt durch die Unterstützung des Kultursommers entstanden eigene Orgelreihen, die großen Zuspruch finden.
Mit der Konzentration auf das jeweilige Jahres-Motto und den Spätsommer-Zeitraum setzt die Orgelreihe des Kultursommers ab 2017 neue Schwerpunkte, während die eigenständigen Konzertreihen in ihrer Planung unabhängig bleiben.

ORGELwochen 2024
Programmheft

ORGELwochen 2022
Programmheft

ORGELwochen 2020
Programmheft

ORGELwochen 2018
Programmheft

XXV.
Internationale Orgelfestwochen
Programmheft 2016

XXIII.
Internationale Orgelfestwochen
Programmheft 2014

XXI.
Internationale Orgelfestwochen
Programmheft 2012

XIX.
Internationale Orgelfestwochen
Programmheft 2010

ORGELwochen 2025
Programmheft

ORGELwochen 2023
Programmheft

ORGELwochen 2021
Programmheft
ORGELwochen 2019
Programmheft

ORGELwochen 2017
Programmheft

XXIV.
Internationale Orgelfestwochen
Programmheft 2015

XXII.
Internationale Orgelfestwochen
Programmheft 2013

XX.
Internationale Orgelfestwochen
Programmheft 2011
Im Jahr 2004 hat der Kultursommer Rheinland-Pfalz mit dem Projekt „Kathedralklänge“ erstmals alle vier Dome des Landes, ihre Musiker und ihre Ensembles zusammengebracht. Damals ging es um Italien. Die Ensembles der Dome von Mainz, Trier, Worms und Speyer boten dazu einige der eindrucksvollen Werke venezianischer Mehrchörigkeit.
2007 war dann der schwedische Männerchor „Orphei Drängar“ bei den „Kathedralklängen“ zu Gast. Er bot – gemeinsam mit den Dommusiken – eindrucksvolle Konzerte, bei denen die skandinavische Chormusik im Mittelpunkt stand. 2012 stand dann „The Kingdom“, ein großes, selten aufgeführtes Werk des englischen Komponisten Edward Elgar auf dem Programm der „Kathedralklänge“, bei dem die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mitwirkte.
Unter dem Titel „Bruckner in den Domen“ hat die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Generalmusikdirektor Karl-Heinz Steffens von 2014 bis 2017 alle neun Symphonien von Anton Bruckner in den Domen des Landes aufgeführt.
In 2024 feierte die Musikwelt den 200. Geburtstag des österreichischen Komponisten Anton Bruckner (1824-1896). Berühmt wurde er vor allem durch seine großen Orchesterwerke. Die Sinfonien 1-9 sollten anlässlich des Jubiläums an den Domkirchen von Rheinland-Pfalz in Orgelfassungen von Eberhard Klotz mit namhaften internationalen Organist:innen zu erleben sein. Ergänzt wurde die Reihe durch ein Konzert der St. Florianer Sängerknaben – in dem 1071 gegründeten Knabenchor sang schon der junge Bruckner.
Der im Jahr 2024 durchgeführte Konzert-Zyklus konnte wegen Krankheit eines Interpreten leider nicht vollständig „abgeschlossen“ werden. Darum erklangen in 2025 das „fehlende“ Konzert (die 3. Sinfonie) und ein weiteres (die 5. Sinfonie in einer Aufführung mit vier Händen und 4 Füßen) unter dem bekannten Label „Kathedralklänge“ auf der Seifert-Orgel des Speyerer Doms.
Herausgegeben vom Kultursommer Rheinland-Pfalz
der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
Fischtorplatz 11, 55116 Mainz
Stand: Juli 2026
Gestaltung: www.beateschmitz.de
Technische Umsetzung: www.jung-newmedia.de
Fotos: Wenn nicht anders vermerkt von den Künstlern / Veranstaltern.
Darüber hinaus gilt das
Impressum Kultursommer Rheinland-Pfalz
Kultursommer Rheinland-Pfalz
der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
Fischtorplatz 11
55116 Mainz
Tel.: 06131 / 288 38-0
Fax: 06131 / 288 388
E-Mail: info@kultursommer.de
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Darüber hinaus gilt die
Datenschutz-Erklärung Kultursommer Rheinland-Pfalz

Lutz Brenner, ist seit 2020 Diözesankirchenmusikdirektor des Bistums Mainz und war vorher 15 Jahre Bezirkskantor in Bad Ems. Er studierte an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz, dem Conservatoire National de Région, Dijon, und an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Derzeit verbindet ihn ein Lehrauftrag für das Fach Orgelimprovisation mit der Musikhochschule Mainz. Er ist Träger zahlreicher Preise, so u.a. beim „Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation Schwäbisch Gmünd“ 2003 und 2005.
Kontakt: BrennerLutz@t-online.de.
Gereon Krahforst, vielfacher Preisträger für Orgel, Improvisation, Klavier und Komposition, ist ein international gefragter Konzertorganist, der nach vielen renommierten Stationen als Dom- und Kathedralorganist (Minden, Paderborn, Marbella/Spanien und Saint Louis/USA) als Abteiorganist in Maria Laach wirkt. Seit vielen Jahren komponiert er auch für verschiedenste Gattungen. Zudem ist er für vier Orgelkonzertreihen mitverantwortlich.
Kontakt: gereon.krahforst@gmail.com / www.gereonkrahforst.org.

Dr. Achim Seip ist Orgelsachverständiger in den Bistümern Limburg und Mainz sowie Lehrbeauftragter an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Seit 2005 ist er Mitglied der künstlerischen Planungsgruppe für Orgelmusik im Kultursommer Rheinland-Pfalz.
Kontakt: Achim_Seip@gmx.de.