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ORGELwochen 2026


Die ORGELwochen sind ein fester Bestandteil des Kultursommers und haben sich weit über Rheinland-Pfalz hinaus einen hervorragenden Ruf erworben. Seit über 30 Jahren wird durch und mit ihnen die Vielfältigkeit der Orgellandschaft in Rheinland-Pfalz sichtbar: Denn ob große oder kleine, alte oder neue, bekannte oder bislang (beinahe) unentdeckte Orgeln, sie alle erklingen auf den Konzerten von August bis Oktober.

In diesem Jahr unternehmen die ORGELwochen eine Zeitreise in „Die Goldenen Zwanziger Jahre“. Dafür hat das Planungsteam Organistinnen und Organisten von Weltrang eingeladen, die diese faszinierende Epoche musikalisch zum Leben erwecken.

Ob Dom oder Dorfkirche, ohne die Mitarbeit der Kirchengemeinden vor Ort ist eine solche Konzertreihe nicht denkbar. Deswegen gilt ein besonderer Dank allen an den Konzerten und deren Vorbereitung beteiligten Personen für ihre Unterstützung.

Wenn Sie Interesse daran haben, künftig das aktuelle Programmheft postalisch zu erhalten, können Sie sich hier dafür anmelden: www.kultursommer.de/formular/infomaterial/

Konzerte 2026

Symbolgrafik Kinder
Die zusätzlichen Kinder-Konzerte sind mit diesem Symbol gekennzeichnet.
Weitere Termine folgen im August 2026.
 

16.8.

Sonntag

20.00 Uhr

Ludwigshafen | Ev. Lukaskirche

Matthias Haarmann
(Köln)

Buster Keaton -
Orgelklänge zu einer wilden Eisenbahnfahrt

Symbolgrafik Orgel Ott 1969/70, III/Ped/39
Symbolgrafik Ort Kurfürstenstraße 46
67061 Ludwigshafen
Symbolgrafik Gemeinde Bezirkskantor Tobias Martin
Tel.: 06234-9291847
tobias.martin@evkirchepfalz.de

Foto Instrument Foto Haarmann; c Urban Ruths Buster Keatons bekanntester und erfolgreichster Film „Der General“ von 1926, ist mit dessen waghalsigsten Stunts gekrönt und handelt von einer Geschichte, in der ein Südstaaten-Lokomotivführer Spione aus den Nordstaaten jagt, die seine Lokomotive und seine Freundin Annabelle entführt haben.
Das mitreißende Spektakel wird von improvisierten Orgelklängen, Tongirlanden und dramatischen Klangkaskaden begleitet - mit Matthias Haarmann, einem viel beachteten Kölner Kirchenmusiker, an der Ott-Orgel.

21.8.

Freitag

20.00 Uhr

Langenfeld | Kath. Wallfahrtskirche St. Quirinus

Stefan Schmidt
(Würzburg)

Die Passion der Jungfrau von Orléans -
Historienfilm mit Orgelimprovisation

Symbolgrafik Orgel Fasen 2021, III/Ped/46
Symbolgrafik Ort Kirchstraße
56729 Langenfeld
Symbolgrafik Gemeinde Johannes Geffert
Tel.: 02655-3426
johannesgeffert@hotmail.com

Foto Instrument Foto Schmidt Der besonders durch seine Improvisationskunst bekannte und gefeierte Würzburger Domorganist und Düsseldorfer Professor Stefan Schmidt musiziert aus dem Stehgreif zu dem packenden und tief berührenden, ausdrucksstarken Stummfilm über Jeanne d´Arc aus dem Jahr 1927, einem Schwarz-Weiß-Film.
Dazu steht ihm das große, symphonische, neue Instrument des in der Eifel ansässigen Orgelbauers Hubert Fasen zur Verfügung, das in diesem Jahr ein kleines - sein fünfjähriges - Jubiläum feiert.

22.8.

Samstag

15.00 Uhr

Maria Laach | Abteikirche

Studierende
(Musikhochschule Mainz)

Kinderkonzert

icon_kinder
Symbolgrafik Orgel Stahlhuth 1910 / Mühleisen 2023, IV/Ped/74
Klais 1998 / Mühleisen 2023, II/Ped/24
Symbolgrafik Ort Maria Laach 1
56653 Maria Laach
Symbolgrafik Gemeinde Abteiorganist Gereon Krahforst
Tel.: 02652-59433
gereon.krahforst@gmail.com

Foto Instrument Motiv Kinderkonzerte Immer wieder ist es den Orgelfestwochen ein Anliegen, das Instrument „Orgel“ auch bei den Jüngsten bekannt zu machen und den Orgelfreund von morgen für die technischen und musikalischen Besonderheiten der Orgel zu begeistern. Durch den großen Erfolg der Kinderkonzerte in den letzten Jahren bestärkt, versucht der Kultursommer in diesem Jahr diesen Weg weiter zu gehen.
Es finden regelmäßig Kooperationen zwischen der Musikhochschule Mainz und den Orgelwochen des „Kultursommers“ in Form eines Kurses für Kirchenmusikstudentinnen und -studenten mit Annegret Schönbeck aus Stade statt, die seit dem Jahr 2015 für die kirchenmusikalische Nachwuchsförderung im Kirchenkreis Stade zuständig ist. Dabei werden mit den Studierenden Möglichkeiten erarbeitet, wie Kindern und Jugendlichen das Instrument „Orgel“ nähergebracht werden kann. Die Ergebnisse dieses Kurses wandten die Studierenden dann in Orgelkonzerten und -vorführungen für Kinder in Mainz und an einigen Konzertorten der „Orgelwochen“ regelmäßig an und vertiefen sie.

28.8.

Freitag

20.30 Uhr

Kirchheimbolanden | Prot. Pauluskirche

Lucas Pohle
(Bayreuth)

Stummfilm und Orgel -
Metropolis

Symbolgrafik Orgel Stumm 1745, III/P/45,
Erweiterungen in den 1930er und 1960er-Jahren
Symbolgrafik Ort Langstraße 28
67292 Kirchheimbolanden
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 06352- 5539

Foto Instrument Foto Pohle; c Gert Mothes Der Stummfilm Metropolis wurde 1927 in Deutschland veröffentlicht und von Fritz Lang inszeniert. Das Drehbuch schrieb er zusammen mit Thea von Harbou. Der Film gehört zur Epoche des „German Expressionism“ und gilt als einer der bedeutendsten Stummfilme der Filmgeschichte. Die Handlung spielt in einer futuristischen Großstadt, in der die Gesellschaft stark geteilt ist: Während die wohlhabende Oberschicht über der Erde lebt, arbeiten die Arbeiter unter der Erde an riesigen Maschinen. Der Sohn des Stadt-Herrschers entdeckt das harte Leben der Arbeiter und versucht schließlich, zwischen beiden Seiten zu vermitteln. Metropolis war für seine Zeit technisch sehr aufwendig und beeindruckte besonders durch seine futuristischen Kulissen und Spezialeffekte. Berühmt wurde auch die Figur des Roboters „Maschinenmensch“.
An der historischen Stumm-Orgel begleitet Lucas Pohle mit spannenden Improvisationen diesen Monumentalfilm aus den goldenen 20er-Jahren.

30.8.

Sonntag

17.00 Uhr

Bodenheim | Kath. Kirche St. Alban

Michael Hoppe
(Aachen))

Körfer im neuen Glanz

Symbolgrafik Orgel Michael Körfer 1930 II/P/30
Restaurierung Rainer Müller (Merxheim) 2026
Symbolgrafik Ort Kirchbergstraße 18
55294 Bodenheim
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 06135-2877

Foto Instrument Foto Hoppe Die historische Orgel in der Kirche St. Alban in Bodenheim ist das größte erhaltene Werk des bedeutenden mittelrheinischen Orgelbauers Michael Körfer (1868-1950). Das 1930 vollendete Instrument wurde 2026 von der Werkstatt Rainer Müller (Merxheim) nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert.
Der Aachener Domorganist Michael Hoppe spielt passend zum Klangcharakter der Orgel Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Charles-Marie Widor, Gabriel Pierné und Louis Vierne. Zu Beginn erklingt die Suite Nr. 2 in h-Moll BWV 1067 von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung von Wolfgang Rübsam.

30.8.

Sonntag

17.00 Uhr

Emmelshausen | Kath. Kirche St. Hildegard

Hans Uwe Hielscher
(Wiesbaden)

Die Zwanziger in Europa

Symbolgrafik Orgel Vleugels 2007/2023, III/34
Symbolgrafik Ort Kirchstraße 2-4
56281 Emmelshausen
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 06747-1559
pfarramt.emmelshausen@bistum-trier.de

Foto Instrument Foto Hielscher Hans Uwe Hielscher ist seit 1979 Organist der Wiesbadener Marktkirche. Er spielte weltweit über 3700 Orgelkonzerte in nahezu allen europäischen Ländern sowie bei bisher 70 Tournéen in den USA, in Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika, Japan, Hongkong, Singapore und Bangkok. 1985 erfolgte durch den französischen Kultusminister in Paris die Ernennung zum „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“ für seine weltweiten Verdienste um die französische Orgelmusik.
In Emmelshausen spielt er ein Programm, das besonders die europäische Orgelmusik der Romantik und der 20er Jahre in den Blick nimmt.

5.9.

Samstag

19.30 Uhr

Urmitz | Kath. Pfarrkirche St. Georg

Dr. Lilo Kunkel
(Würzburg)

„Autumn serenade“-
Jazz-Orgelabend Swing und Latin Evergreens zum Herbstbeginn

Symbolgrafik Orgel Mayer 1996, III/Ped/29
Symbolgrafik Ort Rheinstraße 11
56220 Urmitz
Symbolgrafik Gemeinde Bernd Günther
Tel.: 02630-2139
b.guenther1962@gmail.com

Foto Instrument Foto Kunkel Unter diesem Motto interpretiert Dr. Lilo Kunkel, Dozentin an der Würzburger Musikhochschule sowie eine der führenden Jazz-Organistinnen und -Komponistinnen Deutschlands, beliebte, zum Teil auch sakrale Klassiker vor allem der „goldenen 20er-Jahre“, die sie selbst für Orgel arrangiert hat. Von Kunkel sind zudem zahlreiche Sammlungen von Choralvorspielen im Jazz-Stil veröffentlicht worden.
Die 1996 von Hugo Mayer in ein kostbares, historisches Gehäuse eingebaute, klangschöne Orgel ist zum ersten Mal Teil der rheinlandpfälzischen Orgelwochen.

6.9.

Sonntag

17.00 Uhr

Bad Neuenahr | Kath. Rosenkranzkirche

Andreas Liebig
(Basel/CH)

Nach der Flut:
Neue Perspektiven - Neuer Klang

Symbolgrafik Orgel Klais 1940 III/P/39
Symbolgrafik Ort Telegrafenstraße 4
53474 Bad Neuenahr
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 02641-34737
info@pfarrei-bnaw.de www.pfarrei-bnaw.de

Foto Instrument Foto Liebig Buster Keatons bekanntester und erfolgreichster Bei der verheerenden Flut im Ahrtal im Juli 2021 war auch die Rosenkranzkirche überflutet und konnte - gemeinsam mit der umfassend restaurierten Klais-Orgel - erst am 12. April 2026 wieder eingeweiht werden. Gleichzeitig feiert die Kirche in diesem Jahr ihr 125-jähriges Weihejubiläum. In diesem Jubiläumsjahr gastiert im Rahmen der Orgelwochen der Baseler Münsterorganist Andreas Liebig.
Der Träger erster Preise bei den internationalen Orgelwettbewerben in Dublin und Odense spielt ein Programm mit Musik aus der Erbauungszeit von Kirche und Orgel und Werke von J.S. Bach.

13.9.

Sonntag

17.00 Uhr

Wittlich | Kath. Kirche St. Markus

Hans-Jürgen Kaiser
(Mainz)

Die Zwanziger und ihre Wegbereiter

Symbolgrafik Orgel Schreiber/Breidenfeld/Klais/ Sandtner/Fasen
1769/1848/1958/2001/2025 III/P/42
Symbolgrafik Ort Karrstraße
54516 Wittlich
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 06571-6368
buero@pfarrei-wittlich.de
www.pfarrei-wittlich.de

Foto Instrument Foto Kaiser Die bewegte Geschichte der Wittlicher Orgel beginnt 1769, als die Orgelbauer Peter und Nikel Schreiber eine neue Orgel fertig stellen konnten. Einen einschneidenden Umbau erfuhr die Orgel im Jahre 1848 dann durch Heinrich Wilhelm Breidenfeld. Ein großer Umbau fand 1958 statt, ausgeführt durch den Bonner Orgelbauer Johannes Klais. 2025 wurde die Orgel von Hubert Fasen grundlegend saniert und erweitert.
Hans-Jürgen Kaiser war bis zum Jahr 2024 Domorganist in Fulda und unterrichtet als Professor für Orgelimprovisation an der Musikhochschule Mainz. In Wittlich spielt er Werke aus den ersten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts und von Wegbereitern dieser Zeit.

13.9.

Sonntag

18.00 Uhr

Alzey | Ev. Nikolaikirche

Junge Talente

am Tag des offenen Denkmals
in der Nikolaikirche Alzey

Symbolgrafik Orgel Rudolf von Beckerath 1976
III/Ped./41
Symbolgrafik Ort Obermarkt 19
55232 Alzey
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 06731-55439

Foto Instrument Junge Organistinnen und Organisten aus Rheinland-Pfalz, die sich noch in der Ausbildung befinden, werden unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ ihr Können an der großen Orgel der Alzeyer Nikolaikirche präsentieren.
Sie wurde 1976 von der Orgelbauwerkstatt von Rudolf von Beckerath (Hamburg) erbaut. Das Instrument stand ursprünglich im Kloster Knechtsteden/Dormagen und wurde 1997 in der Alzeyer Nikolaikirche aufgestellt.

19.9.

Samstag

19.30 Uhr

Erlenbach bei Kandel | Prot. St. Martinskirche

Andreas Karthäuser
(Wiesbaden)

Ruth Michler
Chanson (émotions vocales)

Die Goldenen 20er -
Orgel, Harmonium, Chanson

Symbolgrafik Orgel Eberhard Friedrich Walcker 1864 II/P/17
Symbolgrafik Ort Hauptstr. 33
76870 Kandel
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 07275-1470
weitere Info

Foto Instrument Foto Karthäuser; c Tobias Koziol Foto Michler; c Tobias Koziol Ein doppelter Crossover – zwischen Orgel und Kunstharmonium auf der einen Seite und zwischen Klassik und Chanson auf der anderen Seite – das ist der weitgespannte Rahmen für ein emotionales Erlebnis farbiger Klangwelten der zwanziger Jahre. Im Zentrum des klassischen Teils stehen charaktervolle Kompositionen von Sigfrid Karg-Elert, abgerundet durch Chansons aus den Zwanzigern des letzten und des aktuellen Jahrhunderts. Und natürlich dürfen bei der geografischen Lage des Veranstaltungsorts musikalische Bezüge nach Frankreich nicht fehlen.
Ein echter Geheimtipp ist die für ihre Klangschönheit bekannte Eberhardt-Friedrich-Walcker Orgel (1864) der Prot. Kirche in Erlenbach bei Kandel. Außerdem erklingt ein Kunstharmonium mit Celesta (1905) des renommierten Harmoniumbauers Mustel, Paris.
Kleine Gaumenfreuden im Stil der 1920er Jahre bilden den passenden Rahmen im benachbarten Bürgerhaus vor und nach dem Konzert sowie in der Pause.

20.9.

Sonntag

17.00 Uhr

Gackenbach | Kath. Kirche St. Bartholomäus

Lutz Brenner
(Mainz)

Klaus Mertens
(Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bariton)

Auf dem Weg in die Zwanziger

Symbolgrafik Orgel Nelson/Krahwinkel 1904/2009 (IV/P/43),
Göckel 1999 (II/ P/22)/td>
Symbolgrafik Ort Alte Hohl 2
56412 Gackenbach
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 06439-900040
konzerte@orgel-gackenbach
www.orgel-gackenbach.de

Foto Instrument Foto Mertens; c G. Mothes Foto Brenner Im Jahr 2009 wurde die moderne, im französischen Stil disponierte Göckel-Orgel in St. Batholomäus um eine über 100 Jahre alte englische Nelson-Orgel ergänzt. Die so entstandene Orgelanlage erlaubt besondere und einzigartige Klangkompositionen. Auf dem Programm des Konzertes stehen bekannte und unbekannte Kompositionen für Bariton und Orgel – vor allem aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Mit Klaus Mertens gastiert in diesem Jahr einer der international gefragtesten Bassisten zum zweiten Mail bei den Orgelwochen. Der Mainzer Diözesankirchenmusikdirektor Lutz Brenner begleitet ihn dabei und ergänzt das Programm mit Orgelwerken aus den Zwanzigern.

27.9.

Sonntag

19.30 Uhr

Neunkirchen/Westerwald | Ev. Johanneskirche

Michael Saum
(Heilbronn)

Goldene 20er in Europa -
Volles Werk!

Symbolgrafik Orgel Döring-Gotthard im historischen Gehäuse 2012, II/Ped/16
Symbolgrafik Ort Kirchgasse 11
56479 Neunkirchen/ WW
Symbolgrafik Gemeinde Bernhard Nothdurft
Tel.: 0157-53671582
bernhard.nothdurft@t-online.de

Foto Instrument Foto Saum Michael Saum, seines Zeichens Kantor des Deutschordenmünsters in Heilbronn, interpretiert sorgfältig ausgewählte, oft kammermusikalische Werke von Vierne, Lemare, Bossi, Karg-Elert sowie aus dem Jazz-Bereich von Johannes Matthias Michel.
Das kleine, klangschöne Instrument hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1740 zurückgeht, in dem das Ur-Instrument, damals einmanualig, von Johann Christian Köhler erbaut wurde. Im 19. Jahrhundert wurde die Orgel von Raßmann, im 20. von Hardt verändert, bis sie 2012 die jetzt bestehende Form und Disposition erhielt.

4.10.

Sonntag

16.00 Uhr

Wissen/Sieg | Kath. Kirche Kreuzerhöhung

Gereon Krahforst
(Maria Laach)

„The Golden Twenties“ und Edwin Lemare -
Neue Königin an der Sieg

Symbolgrafik Orgel Weimbs 2026, III/Ped/60 in historischem Gehäuse
Symbolgrafik Ort Kirchplatz 22
57537 Wissen
Symbolgrafik Gemeinde Andreas Auel
Tel.: 0175-96733351
andreas.auel@freenet.de

Foto Instrument Foto Krahforst Buster Keatons bekanntester und erfolgreichster Die bisherige Wissener Orgel wurde bei einem Brand 2023 irreparabel zerstört. Nach drei Jahren konnte das Instrument endlich durch ein neues der renommierten Eifeler Firma Weimbs ersetzt werden.
Gereon Krahforst interpretiert im Einweihungskonzert charmante, spätromantische und impressionistische Werke vornehmlich der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts von Vierne, Rachmaninoff, MacFarlane, Tournemire, Lemare sowie aus dem Bereich des Jazz (Garland u.a.).

25.10.

Sonntag

16.30 Uhr

Bad Ems | Kath. Pfarrkirche St. Martin

Vincent Dubois
(Paris/F)

„Années folles“ -
Die Zwanziger in Frankreich

Symbolgrafik Orgel Sandtner 1995 (III/P/42)
Symbolgrafik Ort Viktoriaallee
56130 Bad Ems
Symbolgrafik Gemeinde Tel.: 02603-93 69 20
pfarrei@stmartin-stdamian.de
www.st-martins-chor.de

Foto Instrument Foto Dubois; c Klara Beck In Frankreich heißen die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts „Années folles – die verrückten Jahre“. Dies spiegelt sich auch in der Musik dieser Zeit wider, einer Zeit, die gerade in Frankreich ganz besondere Werke hat entstehen lassen. Die 20er Jahre waren daher – gerade in der pulsierenden Metropole Paris – eine Zeit des Aufbruchs und musikalisch neuer klanglicher Raffinessen.
Mit Vincent Dubois gastiert in diesem Jahr einer der weltweit gefragtesten Organisten erstmalig bei den Orgelwochen. 2016 wurde er in der Nachfolge von Jean-Pierre Leguay zu einem der vier Titularorganisten der Kathedrale Notre-Dame de Paris ernannt. Seit 2011 ist er Direktor des Conservatoire à rayonnement régional in Strassburg und unterrichtet als Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik Saar.
Auf der symphonisch konzipierten Sandtner-Orgel in Bad Ems spielt er u.a. Werke von Louis Vierne, Marcel Dupré und Maurice Duruflé.

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Historie

Die Orgelmusik spielt im Programm des Kultursommers von Anfang an, seit 1992, eine große Rolle.

Rheinland-Pfalz ist ein Orgelland mit vielen herausragenden Instrumenten, auf denen Interpreten von nah und fern gerne konzertieren. Fachleute für die Instrumente des Landes und Kenner der internationalen Szene bilden die künstlerische Planungsgruppe, die die Reihe gemeinsam mit der Projektleitung des Kultursommers konzipiert und in Kooperation mit den Verantwortlichen vor Ort durchführt.

Zu Beginn fand die Reihe „Internationale Orgelfestwochen“ hauptsächlich im September statt. Über die Jahre haben viele Kirchengemeinden entdeckt, welche „Königinnen der Instrumente“ bei ihnen verborgen waren, Konzerte im Juni kamen hinzu und „Schwerpunktregionen“ legten einen jährlich wechselnden Fokus auf die Orgellandschaft Rheinland-Pfalz. Nicht zuletzt durch die Unterstützung des Kultursommers entstanden eigene Orgelreihen, die großen Zuspruch finden.

Mit der Konzentration auf das jeweilige Jahres-Motto und den Spätsommer-Zeitraum setzt die Orgelreihe des Kultursommers ab 2017 neue Schwerpunkte, während die eigenständigen Konzertreihen in ihrer Planung unabhängig bleiben.

Programmhefte zum Download


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ORGELwochen 2025
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OrgelWochen2019 Cover

ORGELwochen 2019
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XXIV.
Internationale Orgelfestwochen

Programmheft 2015

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XXII.
Internationale Orgelfestwochen

Programmheft 2013

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XX.
Internationale Orgelfestwochen

Programmheft 2011

Orgelbilder

Kathedralklänge

Im Jahr 2004 hat der Kultursommer Rheinland-Pfalz mit dem Projekt „Kathedralklänge“ erstmals alle vier Dome des Landes, ihre Musiker und ihre Ensembles zusammengebracht. Damals ging es um Italien. Die Ensembles der Dome von Mainz, Trier, Worms und Speyer boten dazu einige der eindrucksvollen Werke venezianischer Mehrchörigkeit.

2007 war dann der schwedische Männerchor „Orphei Drängar“ bei den „Kathedralklängen“ zu Gast. Er bot – gemeinsam mit den Dommusiken – eindrucksvolle Konzerte, bei denen die skandinavische Chormusik im Mittelpunkt stand. 2012 stand dann „The Kingdom“, ein großes, selten aufgeführtes Werk des englischen Komponisten Edward Elgar auf dem Programm der „Kathedralklänge“, bei dem die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mitwirkte.

Unter dem Titel „Bruckner in den Domen“ hat die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Generalmusikdirektor Karl-Heinz Steffens von 2014 bis 2017 alle neun Symphonien von Anton Bruckner in den Domen des Landes aufgeführt.


In 2024 feierte die Musikwelt den 200. Geburtstag des österreichischen Komponisten Anton Bruckner (1824-1896). Berühmt wurde er vor allem durch seine großen Orchesterwerke. Die Sinfonien 1-9 sollten anlässlich des Jubiläums an den Domkirchen von Rheinland-Pfalz in Orgelfassungen von Eberhard Klotz mit namhaften internationalen Organist:innen zu erleben sein. Ergänzt wurde die Reihe durch ein Konzert der St. Florianer Sängerknaben – in dem 1071 gegründeten Knabenchor sang schon der junge Bruckner.


Der im Jahr 2024 durchgeführte Konzert-Zyklus konnte wegen Krankheit eines Interpreten leider nicht vollständig „abgeschlossen“ werden. Darum erklangen in 2025 das „fehlende“ Konzert (die 3. Sinfonie) und ein weiteres (die 5. Sinfonie in einer Aufführung mit vier Händen und 4 Füßen) unter dem bekannten Label „Kathedralklänge“ auf der Seifert-Orgel des Speyerer Doms.

www.kathedralklänge.de


Bild: Hintergrund

Impressum

Herausgegeben vom Kultursommer Rheinland-Pfalz
der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
Fischtorplatz 11, 55116 Mainz
Stand: Juli 2026
Gestaltung:
www.beateschmitz.de
Technische Umsetzung: www.jung-newmedia.de
Fotos: Wenn nicht anders vermerkt von den Künstlern / Veranstaltern.
Darüber hinaus gilt das Impressum Kultursommer Rheinland-Pfalz

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der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
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Künstlerische Planungsgruppe

LutzBrenner
Lutz Brenner, ist seit 2020 Diözesankirchenmusikdirektor des Bistums Mainz und war vorher 15 Jahre Bezirkskantor in Bad Ems. Er studierte an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz, dem Conservatoire National de Région, Dijon, und an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Derzeit verbindet ihn ein Lehrauftrag für das Fach Orgelimprovisation mit der Musikhochschule Mainz. Er ist Träger zahlreicher Preise, so u.a. beim „Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation Schwäbisch Gmünd“ 2003 und 2005.
Kontakt: BrennerLutz@t-online.de.

GereonKrahforst
Gereon Krahforst, vielfacher Preisträger für Orgel, Improvisation, Klavier und Komposition, ist ein international gefragter Konzertorganist, der nach vielen renommierten Stationen als Dom- und Kathedralorganist (Minden, Paderborn, Marbella/Spanien und Saint Louis/USA) als Abteiorganist in Maria Laach wirkt. Seit vielen Jahren komponiert er auch für verschiedenste Gattungen. Zudem ist er für vier Orgelkonzertreihen mitverantwortlich.
Kontakt: gereon.krahforst@gmail.com / www.gereonkrahforst.org.

AchimSeip
Dr. Achim Seip ist Orgelsachverständiger in den Bistümern Limburg und Mainz sowie Lehrbeauftragter an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Seit 2005 ist er Mitglied der künstlerischen Planungsgruppe für Orgelmusik im Kultursommer Rheinland-Pfalz.
Kontakt: Achim_Seip@gmx.de.